Patchworkfamilie
Definition (Quelle: de.wikipedia.org ):
Eine Patchworkfamilie (von englisch patchwork – Flickenteppich), auch Flickenfamilie genannt, ist im Sinne des Wortes ein „Flickenteppich“ aus mehreren verschiedenen Familien.
Dieser relativ neue Begriff bezeichnet Familien, bei denen die Eltern ihre jeweiligen Kinder aus vorhergehenden Ehen oder Lebenspartnerschaften in die neue Beziehung eingebracht haben. Die Kinder einer Patchwork-Familie sind also nicht zwangsläufig biologische Verwandte. Dabei kann es sogar vorkommen, dass Kinder eines solchen Haushaltes mit keinem der beiden Elternteile biologisch verwandt sind.
“Patchworkfamilien” gab es zwar schon immer, z.B. wenn sich eine Witwe oder ein Witwer mit Kindern wieder verheiratete oder Kinder, deren Mutter oder Eltern gestorben waren, mit aufgezogen wurden. Das Phänomen hat jedoch in den letzten Jahren aufgrund der hohen Scheidungsraten in den westlichen Ländern an Bedeutung gewonnen. Da die gesetzlichen und normativen Regelungen bisher noch weitgehend auf die durch Ehe und Abstammung legitimierte Kernfamilie ausgerichtet sind, kommt es für die Patchworkfamilie zu verschiedenen rechtlichen, praktischen und persönlichen Schwierigkeiten mit viel Regelungs- und Verhandlungsbedarf z. B. im Bereich des Adoptionsrechts, Sorgerechts, des Umgangsrechts für außerhalb der Familie lebende Elternteile, der Namensregelungen und des gesellschaftlichen Ansehens der Familie und der Familienmitglieder. Nicht selten haben die Partner Probleme, sich auf gemeinsame Erziehungsregeln zu einigen, die von allen Kindern aus den unterschiedlichen Herkunftsfamilien akzeptiert werden.
[27.08.2006]
So – gerade die Domain patchworkfamilie.org angemeldet … mal schaun was hier passieren wird.
Grundsätzlich geht es darum aufzuzeigen, dass “Patchworkfamilie” kein hartes Schicksal sein muss, sondern eine Chance und große Bereicherung für das Leben sein kann.
Sollte jemand eine Idee oder Geschichte zum Thema haben, freue ich mich über eine Email.
28. März 2009 um 01:09 Uhr
Hallo
Ich lebe seit 11 Jahren in oder einer So gesagten Patchworkfamilien, der begriff wurde mir erst seit kurzen bekannt.
Probleme ohne ende.
Dieses Problehm was da auf einem zu kommt ist fast gar nicht zu erklären, aus langen Gesprächen kommt man erst dahinter was eigentlich los ist, und merkt erst dann das es ein Juristiches Problehm ist.
Seit ich verheiratet bin, bekomme ich kein schritt vor den anderen.
Um es mal zu erklären den Anfang wie alles begonnen hat, stand in keinen Buch.
Nur am eigenen leib spürt man was einem so wiederfährt.
Wie ich schon sagte ich bin 11 Jahre mit einer Frau, und zwei Stiefkinder verheiratet.
Hierbei ist eins der wichtigste grund überhaupt was ich zu spüren bekommen habe.
Wie viele sagen, ich muss nicht für meine Stiefkinder aufkommen, denkt ihr wen man im gemeinsamen Haushalt lebt, wurde mein Erarbeitetes Geld in unserm Haushalt voll angerechnet. Da ich aber auch selbst aus früheren Beziehung zwei Kinder habe, bin ich auch denen unterhalt verpflichtet. Bevor man hier etwas abklären kann, steht schon der Gerichtsvollzieher, beim Arbeitgeber und pfändet das verdiente Geld ein.
Nun geht es weiter, kein Amt hat es Interessiert, das ich mit dem Geld nicht auskomme.
Meine Frau wurde in diesem Moment nur gesagt, ihr Mann verdient doch.
So zog es nun seine kreise, wo es durch die Mehrarbeit vom Arbeitgeber zu Spannungen gekommen ist. Dadurch verlor ich noch zu guter letzt die Arbeit.
Nun kommen die Gedanken, wie soll man das machen, Alles was verdient wird, im eigenen Haushalt, und anschließend Unterhalt.
Gut wäre zu machen, genug verdienen, so das es geht.
Aber hier läst man die Kinder die eigentlich nicht meine sind, außer acht, bevor was geklärt wird.
Auch hier haben wir versucht von meiner Frau wiederum die Kindes Väter das die auch bezahlen sollen, was aber kein erfolg hatte.
Ich der jenige der all die Jahre versucht hat das alles zu überwältigen, zusammen mit einer Rechtsanwältin, die auch aufgegeben hat, und sagte es ist ein Juristiches Problem.
Zu guter letzt finde ich noch nicht einmal eine Arbeit, da genau diese Probleme vom Arbeitgeber bekannt sind, und ihm Mehrarbeit macht, wen schulden auftauchen.
Ich bin auch nicht was man ja an meinem Text erkennen kann, der beste Schreiber, was mir es doppelt so schwer macht, das alles in Text zu äußern, aber das Problem ist bekannt, wo ich mich schon seit 11 Jahren mit rum schlage.
Man hat auch schon gesagt, wegen dem Problem, soll ich meine Frau verlassen, da stell ich mir wirklich die frage, dürfen wir Männer nur da das Kind bei der Kindes Mutter bleibt, keine neue Beziehung haben, und das alles nur weil ich nicht genug verdiene.
Beschissene Welt kann ich nur sagen, wobei es doch eigentlich einfach ist, wen man sich das vom Amts wegen das Problem annimmt.
Und so wie es mir ergangen ist, nur da ich das Geld im eigenen Haushalt gesteckt habe, wurden mir von meinen Unterhaltspflichtigen Kinder, ein Gerichts Termin wo es zu Androhung von Freiheitsstrafe 5 Jahren ging.
Was tun unter solch einen druck, man hat alles versucht, und muss die neue Familie verlassen.
Und das nur da es ein Juristiches Problem ist.
Was und wie kann man da noch anders handeln, bin mal für einen Rat Dankbar.
Den ein Beamter nimmt sich das Problem nicht auf sich, er handelt nur nach dem Gesetz.
Und sagt er sei nicht zuständig, obwohl er noch vorher mein Sachbearbeiter war, bevor ich in Arbeit ging. Dauert dann nicht lange, und man sitzt wider vor dem gleichen Beamten, der nur eins fragt, wieso ist es zu der Entlassung wider gekommen.
Aber wirklich an nehmen tut er sich dem Problem nicht.
3. April 2009 um 15:06 Uhr
schade, dass sich hier nichts tut…
19. August 2009 um 09:42 Uhr
@wk: Tut mir leid, dass es so bei dir läuft. Finanzielle Aspekte gibt es da sicher auch – schade, wenn sie einem das Leben so schwer machen.
Normalerweise ist der Vater eines Kindes unterhaltspflichtig – kann er nicht zahlen, kommt das Jugendamt in der Regel auf (und der Kindsvater schuldet das Geld dem Amt).
Wenn du und deine Ex-Frau an einem Strang zieht, kann man sich über die Zahlungen auch ohne Gerichte und den Staat einigen.
@Dirk: hmmm – es liegt daran, dass ich meine Patworkfamilie (mit demnächst dem 5. Kind) ernähren muss. Aber es ist noch nicht aller Tage Abend würde ich sagen
17. November 2009 um 11:53 Uhr
Hallo,
@ WK
ich kann Dich verstehen – meinem Mann geht es wie Dir. WIR leben am Limit und warum, weil es in Deutschland nur eine Erstfamilienfreundlichkeit gibt und die Zweitfamilie ausgenommen werden wie die Weihnachtsgänse.
Wer sind wir – bis Dezember 2008 – war es bei uns so, das mein Mann sein Kind regelmäßig hier hatte, mein Sohn ausser bei dem wenigen Umgängen bei seinem Vater immer hier ist und wir noch ein gemeinsames Kind haben. Also insgesamt 5 hungrige Mäuler. Ich bin als im Berufsleben aussen vor aus gesundheitlichen Gründen und mein Mann ist Alleinverdiener. Mein Sohn – entsprechend des Einkommens seines Vater – bekommt 10 % des Regelunterhaltes – 30 Euro jeden Monat. WIR sind leider verheiratet, damit ich als chronisch krankes Individuum krankenversichert bin in diesem ach so tollen Familienstaat. So – als erstes kommt nun die Tochter meines Mannes, die nun durch PAS und massiven Kindeswohlgefährdungen bei der angeblichen Supermama im Heim ist. MEIN MANN zahlt nicht den billigeren Unterhalt – nein er muss Heimkosten blechen. Und Kosten für ein Heim/Pflegestelle sind um einiges höher als Unterhaltskosten! Logisch – es müssen ja die Aufenthalte in der SChweiz von dem Kind in jeden Ferien bezahlt werden….
Mein Sohn – 30 Euro Unterhalt, der Papa kann nicht mehr zahlen, verdient in seinem Job nicht mehr. Ein NEbenjob aufgrund des Hauptjobes ist nicht mehr drin. Achso – die 30 Euro gibt es auch nur, weil er eine neueEhefrau hat. Und die gemeinsame Tochter – hier gibt es keinen weiteren Kommentar.
Wie schon WK beschrieb – mein Mann muss für alles und jeden Schitt blechen. Wir bekommen für mich keine Krankenkassenbefreiung – weil ja uns erklärt wird, das wir den BEtrag der Heimkosten in der Verfügung hätten – müssten doch nicht zahlen. Wir zahlen aber, da wir keine Lust haben, das uns das letzte noch unterm Hintern weggepfändet wird. ALGII in der Aufstockung – sind die schitt Super 30 Euro Unterhalt an meinen SOhn zuviel, damit bekommen wir nichts. Keine Schulbuchbefreiung für den Jungen, kein günstiges Ticket für den Nahverkehr nichts. Kinderzuschlag und andere Sachen, überall wird fein für den Staat gerechnet, so das wir nichts bekommen.
Das grundlegende Problem in Deutschland ist, das der Schutz einer Familie sich nur auf Erstfamilien bezieht. Das Problem ist das Unterhalts/Heimkostengesetz. Das Problem ist im grundlegenden die Struktur und die Arbeitsweise des Amtes für die Jugend.
Ich gebe WK Recht – ein Mann oder eine Frau sind immer die Idioten der Nation, sobald die eine Zweitfamilie gründen. WIR WERDEN DAFÜR JEDEN TAG DAFÜR BESTRAFT.
Lieber Admin, Du schriebst das das Jugendamt aufkommt bei fehlenden Utnerhalt, nur max. 7 Jahre und wenn die Kindesmutter nicht verheiratet ist. ICH musste heiraten, sonst hätte ich die über 100 Euro Krankenversicherung erst mal allein blechen müssen, da ich mich mit meinem JObcenter angelegt hatte. Sprich die wollten die 3 Jahre SG-Verfahren abwarten und ich bin aber auf Medikamente angewiesen. Es ist alles ein Ringelspiel was Familien wieder zerstören kann.
Ich als Frau, Mutter bin besonders wütend, da ich im Rahmen Familienrecht immer illusorisch ans Familienrecht / Jugendamt ran gegangen bin. Heute bin ich auf dem Boden angekommen und vertrete die Meinung, das das dt. Jugendamt abgeschafft gehört oder anders, wenn es schon bleibt, eine strafrechtliche Verfolgung gg. MA des Amtes möglich ist.